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„Ungeniert nimmt sich das von ihren ´großen Begierden´ getriebene Weib, was es braucht und was es kriegen kann. In ihrem Bühnensolo zeichnet Katharina Röther das Leben in einer aus den Fugen geratenen Welt nach. Bravourös macht die erzkomödiantische Schauspielerin die berühmte literarische Figur zum deftigen Teufelsweib. Fazit: Freiluft-Theater der Extraklasse! Absolut empfehlenswert!“ Hamburger Morgenpost

„Eineinhalb Stunden Stunden lang fesselt Katharina Röther, die auch noch selbst Regie geführt hat, mit ihrem intensivem Spiel. Und geht so unbeschwert mit den alten Sprachwendungen um, dass man sie richtig genießen kann. Das Publikum lauscht gebannt, das 17. Jahrhundert ist plötzlich so nahe. Und so unterhaltsam!“ (NDR 90,3)

"Es ist ein gnadenloses (Über)Leben, dass Katharina Röther uns da vorspielt …. Hier entsteht das ungeschminkte Bild einer Frau, die sich in einer kriegerischen Männergesellschaft mit Witz und vollem Körpereinsatz durchschlägt. Gefühle gibt es zwar, aber Sentimentalität ist bei Strafe des eigenen Untergangs verboten. Katharina Röther spielt das so deftig, wie es gemeint war. ... Wer sich die altertümliche Sprache weg denkt, hört eine alte Geschichte, die so und kaum anders heute und auch in Europa millionenfach passiert." (Elbe-Jeetzel-Zeitung)

"Die Grimmelshausenexperten um den  Präsidenten der Grimmelshausen-Gesellschaft Peter Heßelmann, erfreuten sich an Röthers zwiespältiger Antiheldin... Röther bestach durch inszenatorischen Minimalismus und eine dennoch effektive Dramaturgie. Dem bekannten Markenzeichen der Courasche, jenem klapprigen Leiterwagen, mit welchem sie durch die Wirren des Dreißigjährigen Kriegs zieht, entnahm die Darstellerin immer wieder überraschende Requisiten. Mit nordisch rauhem Charme und sorgfältig gesetzten dramaturgischen Zäsuren gab die Hamburgerin Grimmelshausens gebrochene Heldin." (Acher-und Bühler Bote)

 

„Wunderbar! Die wirklich beeindruckende Figur ist den meisten wohl eher als „Mutter Courage“ eines Herrn Brecht bekannt. Jedenfalls ist es Katharina Röther gelungen, die Zuschauer in ihren Bann zu schlagen." (Lachender Drache, Stadtteilzeitung Hamburg St. Georg)